Rasenbewässerung

Die ideale Rasenbewässerung

Zu einer perfekten Rasenpflege im Frühjahr gehört natürlich auch eine ideale Rasenbewässerung, beziehungsweise Gartenbewässerung. Diese muss jedoch nicht nur im Frühjahr, sondern auch zu anderen Jahreszeiten erfolgen. In der freien Natur sind viele Gräserarten an eventuelle Trockenzeiten gewöhnt, sodass sie sich nach einer gewissen Zeit wieder erholen. Im Garten hingegen macht ein trockener und teilweise auch brauner Rasen kein schönes Bild. Zudem entstehen so auch diverse Rasenunkräuter, welche mit der Trockenheit bestens zurechtkommen, wie etwa das Habichtskraut oder auch der Wegerich.

Um dies zu verhindern, sollte der Rasen also in regelmäßigen Abständen gewässert werden. Und diese Gartenbewässerung sollte nicht erst geschehen, wenn bereits Trockenschäden vorhanden sind. So sollte die Rasenfläche spätestens dann bewässert werden, wenn einige Blätter schlaff wirken oder auch eine leicht gräuliche Farbe haben.

Welche Mengen an Wasser sollte gegossen werden?

Viele Hobbygärtner machen den Fehler, dass sie den Rasen zu oft und dabei aber zu wenig wässern. So wird die Wurzelzone nicht ganz durchfeuchtet und der Rasen wird auf Dauer dann anfälliger für Trockenschäden. Grundsätzlich sollte das Wasser bei der Bewässerung ungefähr 15 Zentimeter in die Erde einsickern. Damit dies erreicht werden kann, sollte man wissen, welche Bodenart vorhanden ist. Denn lockere Sandböden zum Beispiel brauchen ungefähr 12 bis 15 Liter Wasser pro Quadratmeter, sehr lehm- oder tonhaltige Böden dagegen deutlich mehr (15 bis 20 Liter pro Quadratmeter).

Wie kann die Wassermenge kontrolliert werden?

Um zu kontrollieren, ob der Rasen ausreichende Mengen an Wasser erhalten hat, gibt es zwei Methoden. Die erste Möglichkeit ist es, mit einem Spaten eine möglichst dicke Grassode auszustechen und mit dem Zollstock zu messen, wie tief das Wasser eingesickert ist. Die Grassode sollte anschließend wieder eingesetzt und vorsichtig angedrückt werden. Die zweite Möglichkeit ist es, einen Regenmesser aufzustellen, der die Regenmengen ermittelt.

Wer diese Grundlegenden Dinge befolgt, wird im Sommer gewiss viel Spaß mit seinem Rasen haben.

 

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